[Blog] Die Sache mit der Anlehnung

Die Reitlehren sprechen davon, dass nur ein Pferd, welches durch das Genick geht, in Anlehnung geht. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass alle Pferde, welche nicht durchs Genick gehen, nicht durchlässig sind. Ein K(r)ampf um Anlehnung und das Genick ist vorprogrammiert.

Immer wieder treffe ich auf Reiter, welche mir erklären, dass sie gerade die Anlehnung mit ihrem Pferd üben – da gibt es Schwierigkeiten mit der Anlehnung / das Pferd will nicht durchs Genick gehen / das Pferd dehnt sich nicht an die Hand / …

Erkannt wird also, dass das Pferd etwas nicht macht und das von außen gegensteuert werden muss. Sei es mit einem neuen Trainer, einem Bereiter oder der Osteopath soll schauen, ob es im Pferd klemmt. Niemand scheint zu hinterfragen warum eine Anlehnung – ich nenne es mal böse – erzwungen werden muss.

Die Frage die ich dann immer stelle ist: Was bedeutet Anlehnung für euch?

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[Frage] Ist v/a (vorwärts-abwärts) sinnvoll?

Antwort:

Vorwärts-abwärts ist die natürliche Haltung des Pferdes. Die Gewichtsverteilung liegt ca bei 60% (auf der Vorhand) und 40% (auf der Hinterhand). Durch die Zucht und die damit verbundene veränderte Statik weist das moderne Warmblut einen längeren Hals auf. Dieser Giraffenhals sorgt für eine weitere Belastung der Vorhand, was für schnelleren Verschleiß sorgen kann, wenn das Pferd nicht aufgerichtet wird.

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[Blog] Abwechslungsreiches Training

Ich habe mich entschieden in dieses Thema viele Fragen, von euch, einfließen zu lassen.

Darunter waren u.a.:

  • Können Stangen uns beim Training unterstützen?
  • Hilft es, mit dem Pferd bergab und bergauf zu reiten / laufen, um die Hinterhand zu aktivieren?
  • Trotz, GHP (Gelassenheitsprüfung respektive Gelassenheitstraining) erschrickt mein Pferd sehr oft. Wie kann ich ihn beschäftigen, dass es ruhiger wird?
  • Mein Pferd muss beschäftigt werden, kann das Körpertraining für genug Abwechslung sorgen?

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[Blog] Ist das Pferd ein „Gewichtsträger“?

Ich höre in meiner Praxis immer wieder die Worte:

  • Mein Pferd ist ein Gewichtsträger
  • Pferde sind generell Gewichtsträger
  • Ich habe mir, meinem Gewicht entsprechend, einen Gewichtsträger gekauft
  • Es ist ein Kaltblut / eine robuste Rasse, also kann es Gewicht tragen

Wenn ich dann Frage, was unter einem Gewichtsträger zu verstehen ist, wird allerdings nur mit den Schultern gezuckt, daher möchte ich heute etwas Aufklärungsarbeit leisten.

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[Frage] Wie kann uns die Galopparbeit im Training unterstützen?

Antwort:

Der Galopp ist die Gangart mit der meisten Dynamik. Eine hohe Bewegung und damit schnelle Fortbewegung, setzt – gerade für das Fluchttier Pferd – eine erhöhte Abwärtstendenz voraus. Wenn man schnell weg will, dann rennt man eher bergab als bergauf 😉 Daher ist die Galopparbeit in erster Linie von der Körperhaltung des Pferdes abhängig und was man mit dem Galopp erreichen möchte.

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[Frage] Was ist Rückentätigkeit?

Antwort:

In erster Linie kann „Tätigkeit“ mit „Aktivität“ bzw „Arbeit“ gleichgesetzt werden. Der Rücken soll also aktiv sowie gesund arbeiten. Dies kann er nur in einer aktiven, also dynamischen Gangart, in der die Kraft vom Hinterbein in den Rücken übetragen und nach vorne weitergeleitet wird.

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[Frage] Was ist eine gute Körperhaltung bzw. wie wird diese definiert?

Antwort:

Das liegt wohl immer im Auge des Betrachters und es wird viele Antwortmöglichkeiten geben.

Wir sagen: Nur eine gesunde Körperhaltung ist eine gute Körperhaltung!
Wie definiert sich das?

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[Frage] Kann uns ein Band, um die Hinterhand, beim Training unterstützen?

Antwort:

Die Gegenfrage dazu lautet: Was soll dieses Band denn machen?

Viele möchten, dass das Pferd vermehrt unter seinen Schwerpunkt tritt, ist es aber nicht Sinn und Zweck in der Pferdeausbildung den Schwerpunkt zur Hinterhand zu Verlagern und das Pferd aufzurichten? Warum soll das Pferd dann weit untertreten und sich ggf noch selber überholen?

Früher forderte man das Untertreten, weil die Pferde noch steif bzw fest in den Gelenken waren und man so mehr Geschmeidigkeit erreichen wollte. Heute sind die Pferde überbeweglich und haben einen angezüchteten Raumgriff, sie treten sich teilweise schon selber.

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