Bewegungsprobleme und Stoffwechsel

Dieses Pferd wurde bereits artgerecht gehalten und gut versorgt, zeigte jedoch dennoch deutliche körperliche Auffälligkeiten: Die Hufe bauten zunehmend ab, das Pferd nahm kontinuierlich an Gewicht ab und wirkte insgesamt stark nervös und innerlich unruhig.

Im Rahmen des Körpertrainings arbeiteten wir dreimal pro Woche für jeweils etwa 30 Minuten mit dem Pferd. Bereits nach rund einem Monat waren erste deutliche Veränderungen erkennbar. Das Pferd nahm wieder an Substanz zu, wirkte ausgeglichener und zeigte eine deutlich stabilere und aufgerichtetere Körperhaltung.

Auch die Hufqualität verbesserte sich sichtbar, ebenso wie die gesamte Stoffwechsellage. Insgesamt zeigte sich, dass der Organismus wieder besser in seine funktionellen Abläufe fand und das Pferd zunehmend in einen stabileren Zustand zurückkehrte.

[Frage] Ist v/a (vorwärts-abwärts) sinnvoll?

Antwort:

Vorwärts-abwärts ist die natürliche Haltung des Pferdes. Die Gewichtsverteilung liegt ca bei 60% (auf der Vorhand) und 40% (auf der Hinterhand). Durch die Zucht und die damit verbundene veränderte Statik weist das moderne Warmblut einen längeren Hals auf. Dieser Giraffenhals sorgt für eine weitere Belastung der Vorhand, was für schnelleren Verschleiß sorgen kann, wenn das Pferd nicht aufgerichtet wird.

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[Blog] Abwechslungsreiches Training

Ich habe mich entschieden in dieses Thema viele Fragen, von euch, einfließen zu lassen.

Darunter waren u.a.:

  • Können Stangen uns beim Training unterstützen?
  • Hilft es, mit dem Pferd bergab und bergauf zu reiten / laufen, um die Hinterhand zu aktivieren?
  • Trotz, GHP (Gelassenheitsprüfung respektive Gelassenheitstraining) erschrickt mein Pferd sehr oft. Wie kann ich ihn beschäftigen, dass es ruhiger wird?
  • Mein Pferd muss beschäftigt werden, kann das Körpertraining für genug Abwechslung sorgen?

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[Frage] Kann uns ein Band, um die Hinterhand, beim Training unterstützen?

Die Gegenfrage dazu lautet: Was soll dieses Band denn machen?

Viele möchten, dass das Pferd vermehrt unter seinen Schwerpunkt tritt. Es sollte aber Sinn und Zweck der Pferdeausbildung sein, den Schwerpunkt zur Hinterhand zu verlagern und das Pferd aufzurichten. Warum soll das Pferd dann weit untertreten und mit der Hinderhand die Vorhand überholen?

Früher forderte man das Untertreten, weil die Pferde noch steif bzw. fest in den Gelenken waren und man so mehr Geschmeidigkeit erreichen wollte. Heute sind die Pferde überbeweglich und haben einen angezüchteten Raumgriff, sie treten sich teilweise schon selber – mit der Hinterhand in die Vorhand.

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[Frage] Wo ist der Unterschied zwischen „überbaut“ und „einem nach hinten hoch und raus gestelltem Becken“?

Antwort:

Auf den ersten Blick sieht es gleich aus. Die Hinterhand steht einfach höher, der Rücken geht leicht abwärts zum Widerrist. Doch es gibt Unterschiede:

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