Dehnen – aber richtig

Viele Menschen dehnen sich – oder auch ihr Pferd – nach jeder Trainingseinheit ganz automatisch, weil wir es so gelernt haben. Dabei geht es beim Dehnen vor allem darum, Beweglichkeit zu erhalten oder zu verbessern und das Gefühl von Muskelspannung zu beeinflussen. Oft wird jedoch vergessen, dass Muskeln auf unterschiedliche Weise arbeiten.

Grundsätzlich gibt es zwei Formen der Muskelarbeit:

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Verspannungen – warum Massagen allein nicht ausreichen

Ob Mensch oder Pferd – ein gesunder Bewegungsapparat lebt von einem ausgewogenen Zusammenspiel verschiedener Muskelgruppen.
Die Begriffe überwiegend phasische und überwiegend tonische Muskulatur helfen uns zu verstehen, warum Verspannungen entstehen, weshalb manche Muskeln an Kraft verlieren und warum eine Massage nie die alleinige Lösung dagegen ist.

Phasische und tonische Muskulatur – was ist der Unterschied?

Vereinfacht lässt sich die Muskulatur nach ihrer überwiegenden Funktion in zwei funktionelle Gruppen einteilen:

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[Blog] Headshaking – warum vermehrt, wenn die Sonne scheint?

Headshaking bei Pferden ist eine Erkrankung, bei der das Pferd unwillkürlich mit dem Kopf schüttelt. Diese Bewegungen können verschiedene Ursachen haben und treten meist ohne äußeren Reiz auf. Für das Tier ist diese Krankheit nicht nur unangenehm, sondern kann auch das Wohlbefinden und die Nutzbarkeit erheblich beeinträchtigen. In diesem Artikel werden verschiedene Ursachen für Headshaking, die Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten besprochen.

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[Blog] Die Sache mit den Faszien und deren Krankheiten

Faszien (früher einfach nur als „Bindegewebe“ betitelt) sind ein oft unterschätztes, aber essenzielles Bestandteil des Körpers. Sie sind Strukturen, die Muskeln, Organe bzw. kurz gesagt, alle Gewebe umhüllen, verbinden und stabilisieren.

In den letzten Jahren haben die Faszien vermehrt wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten, weil sie eine bedeutende Rolle für die Gesundheit und Beweglichkeit spielen. [Blog] Die Sache mit den Faszien und deren Krankheiten weiterlesen

[Blog] Hilfe Sehnenschaden

Immer mehr Pferde leiden unter Sehnenproblemen. Woran dies liegt und wie man damit umgeht, lest ihr in diesem Artikel:

Inhalt:

  • Was sind Bänder und Sehnen
  • Oberflächliche Beugesehne
  • Tiefe Beugesehne
  • Fesselträger
  • Warum es Schäden gibt und was die Statik damit zu tun hat
  • Was tun bei Sehnenproblemen

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[Blog] Hilfe mein Pferd hat Hufrolle

Dann hoffen wir mal, dass das Pferd 4 Hufrollen hat.
Es ist nämlich anatomisch richtig. Daher ist ein Hilfeschrei erstmal unnötig.
Anders sieht es aus, wenn das Pferd ein Hufrollensyndrom hat, also unter Podotrochlose erkrankt bzw. Strahlbeinlahm ist.

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[Blog] Pferde leiden still II

Der Herbst ist da, die Pferde werden von der Weide getrieben und kommen (größtenteils) wieder in die Boxen. Leider häufen sich auch wieder die unbemerkten Unfälle.

Der folgende Bericht erfolgt in Absprache mit der Besitzerin und dem Hinweis: Pferde leiden still! – Einen anderen Bericht zum Thema findet ihr hier: Pferde leiden still I

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[Blog] Die zerstörten Illusionen

Durch unsere Aufklärung bringen wir Pferdebesitzer und -halter dazu, genauer hinzuschauen und bestehende Abläufe zu hinterfragen. Wir schaffen Wissen – und damit lösen sich auch Illusionen auf.

„Mit dem Wissen wächst der Zweifel“, sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe – und genau das lässt sich auch in der Pferdewelt beobachten. Je mehr man versteht, desto häufiger beginnt man zu hinterfragen, ob bestimmte Vorgehensweisen tatsächlich logisch, sinnvoll und nachhaltig sind.

Immer wieder werde ich zu Pferden gerufen, die bereits eine lange „Therapiegeschichte“ hinter sich haben: Osteopathen, Physiotherapeuten, Tierärzte, mehrere Behandlungen von allen beteiligten. Oft heißt es danach: Das Pferd lief kurzzeitig besser – und trotzdem sind die Probleme nach kurzer Zeit wieder da. Dann folgt fast immer dieselbe Aussage: „Irgendwann muss es doch jemanden geben, der das dauerhaft lösen kann!“

Doch genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Die Verantwortung wird nach außen abgegeben.

Ich sehe meine Aufgabe deshalb auch in der Aufklärung. Ich erkläre, was ich am Pferd erkenne, zeige Strukturen wie Muskulatur, Knochenpunkte und Sehnenverläufe und lasse Besitzer selbst erleben, wie sich Bewegung mit und ohne Defizite anfühlt. Ziel ist nicht nur Verständnis – sondern Bewusstsein für Zusammenhänge, die man nicht mehr „wegbehandeln“ kann.

Manche reagieren darauf mit echter Bereitschaft zur Veränderung. Sie beginnen, ihr Training anzupassen, denken um – und genau dort entstehen oft nachhaltige Verbesserungen.

Andere hingegen suchen weiterhin nach der schnellen Lösung: „Wann ist das Pferd wieder reitbar?“, „Geht ein Turnier nächste Woche?“, „Könntest du es wieder einrenken, damit es läuft?“

Diese Haltung zeigt ein grundsätzliches Problem: Das Pferd wird nicht als fühlendes Lebewesen mit Anpassungsgrenzen gesehen, sondern als funktionierendes System, das wieder „hergestellt“ werden soll.

In einem Gespräch wurde ich einmal ernsthaft gefragt: „Haben Pferde eigentlich Gefühle?“

Die Antwort ist eindeutig: Ja!
Pferde sind Lebewesen mit einem Nervensystem, mit Wahrnehmung, mit Emotionen. Angst, Schmerz, Stress – all das sind keine Interpretationen, sondern biologische Realitäten. Als Fluchttiere sind diese Gefühle sogar überlebenswichtig.

Folgend eine kleine Auflistung der häufigsten Ursachen, die ich fast täglich erlebe:

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[Frage] Wie kann uns die Galopparbeit im Training unterstützen?

Antwort:

Der Galopp ist die Gangart mit der meisten Dynamik. Eine hohe Bewegung und damit schnelle Fortbewegung setzt – gerade für das Fluchttier Pferd – eine erhöhte Abwärtstendenz voraus. Wenn man schnell wegwill, dann rennt man eher bergab als bergauf 😉 daher ist die Galopparbeit in erster Linie von der Körperhaltung des Pferdes abhängig und was man mit dem Galopp erreichen möchte.

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[Frage] Was ist eine gute Körperhaltung bzw. wie wird diese definiert?

Antwort:

Das liegt wohl immer im Auge des Betrachters und es wird viele Antwortmöglichkeiten geben.

Wir sagen: Nur eine gesunde Körperhaltung ist eine gute Körperhaltung!
Aber wie definiert sich das?

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