[Blog] Headshaking – warum vermehrt, wenn die Sonne scheint?

Headshaking bei Pferden ist eine Erkrankung, bei der das Pferd unwillkürlich mit dem Kopf schüttelt. Diese Bewegungen können verschiedene Ursachen haben und treten meist ohne äußeren Reiz auf. Für das Tier ist diese Krankheit nicht nur unangenehm, sondern kann auch das Wohlbefinden und die Nutzbarkeit erheblich beeinträchtigen. In diesem Artikel werden verschiedene Ursachen für Headshaking, die Diagnostik und die Therapiemöglichkeiten besprochen.

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[Blog] Die Sache mit den Faszien und deren Krankheiten

Faszien (früher einfach nur als „Bindegewebe“ betitelt) sind ein oft unterschätztes, aber essenzielles Bestandteil des Körpers. Sie sind Strukturen, die Muskeln, Organe bzw. kurz gesagt, alle Gewebe umhüllen, verbinden und stabilisieren.

In den letzten Jahren haben die Faszien vermehrt wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten, weil sie eine bedeutende Rolle für die Gesundheit und Beweglichkeit spielen. [Blog] Die Sache mit den Faszien und deren Krankheiten weiterlesen

[Blog] Hilfe Sehnenschaden

Immer mehr Pferde leiden unter Sehnenproblemen. Woran dies liegt und wie man damit umgeht, lest ihr in diesem Artikel:

Inhalt:

  • Was sind Bänder und Sehnen
  • Oberflächliche Beugesehne
  • Tiefe Beugesehne
  • Fesselträger
  • Warum es Schäden gibt und was die Statik damit zu tun hat
  • Was tun bei Sehnenproblemen

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[Blog] Pferde leiden still II

Der Herbst ist da, die Pferde werden von der Weide getrieben und kommen (größtenteils) wieder in die Boxen. Leider häufen sich auch wieder die unbemerkten Unfälle.

Der folgende Bericht erfolgt in Absprache mit der Besitzerin und dem Hinweis: Pferde leiden still! – Einen anderen Bericht zum Thema findet ihr hier: Pferde leiden still I

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[Blog] Die zerstörten Illusionen

Durch unsere Aufklärung bringen wir Pferdebesitzer und -halter dazu, genauer hinzuschauen und bestehende Abläufe zu hinterfragen. Wir schaffen Wissen – und damit lösen sich auch Illusionen auf.

„Mit dem Wissen wächst der Zweifel“, sagte bereits Johann Wolfgang von Goethe – und genau das lässt sich auch in der Pferdewelt beobachten. Je mehr man versteht, desto häufiger beginnt man zu hinterfragen, ob bestimmte Vorgehensweisen tatsächlich logisch, sinnvoll und nachhaltig sind.

Immer wieder werde ich zu Pferden gerufen, die bereits eine lange „Therapiegeschichte“ hinter sich haben: Osteopathen, Physiotherapeuten, Tierärzte, mehrere Behandlungen von allen beteiligten. Oft heißt es danach: Das Pferd lief kurzzeitig besser – und trotzdem sind die Probleme nach kurzer Zeit wieder da. Dann folgt fast immer dieselbe Aussage: „Irgendwann muss es doch jemanden geben, der das dauerhaft lösen kann!“

Doch genau hier liegt der entscheidende Denkfehler: Die Verantwortung wird nach außen abgegeben.

Ich sehe meine Aufgabe deshalb auch in der Aufklärung. Ich erkläre, was ich am Pferd erkenne, zeige Strukturen wie Muskulatur, Knochenpunkte und Sehnenverläufe und lasse Besitzer selbst erleben, wie sich Bewegung mit und ohne Defizite anfühlt. Ziel ist nicht nur Verständnis – sondern Bewusstsein für Zusammenhänge, die man nicht mehr „wegbehandeln“ kann.

Manche reagieren darauf mit echter Bereitschaft zur Veränderung. Sie beginnen, ihr Training anzupassen, denken um – und genau dort entstehen oft nachhaltige Verbesserungen.

Andere hingegen suchen weiterhin nach der schnellen Lösung: „Wann ist das Pferd wieder reitbar?“, „Geht ein Turnier nächste Woche?“, „Könntest du es wieder einrenken, damit es läuft?“

Diese Haltung zeigt ein grundsätzliches Problem: Das Pferd wird nicht als fühlendes Lebewesen mit Anpassungsgrenzen gesehen, sondern als funktionierendes System, das wieder „hergestellt“ werden soll.

In einem Gespräch wurde ich einmal ernsthaft gefragt: „Haben Pferde eigentlich Gefühle?“

Die Antwort ist eindeutig: Ja!
Pferde sind Lebewesen mit einem Nervensystem, mit Wahrnehmung, mit Emotionen. Angst, Schmerz, Stress – all das sind keine Interpretationen, sondern biologische Realitäten. Als Fluchttiere sind diese Gefühle sogar überlebenswichtig.

Folgend eine kleine Auflistung der häufigsten Ursachen, die ich fast täglich erlebe:

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[Frage] Wie kann uns die Galopparbeit im Training unterstützen?

Antwort:

Der Galopp ist die Gangart mit der meisten Dynamik. Eine hohe Bewegung und damit schnelle Fortbewegung setzt – gerade für das Fluchttier Pferd – eine erhöhte Abwärtstendenz voraus. Wenn man schnell wegwill, dann rennt man eher bergab als bergauf 😉 daher ist die Galopparbeit in erster Linie von der Körperhaltung des Pferdes abhängig und was man mit dem Galopp erreichen möchte.

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[Frage] Was ist eine gute Körperhaltung bzw. wie wird diese definiert?

Antwort:

Das liegt wohl immer im Auge des Betrachters und es wird viele Antwortmöglichkeiten geben.

Wir sagen: Nur eine gesunde Körperhaltung ist eine gute Körperhaltung!
Aber wie definiert sich das?

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[Frage] Warum ist mein Pferd immer so verspannt?

Antwort:

Eine Verspannung ist eine sehr schmerzhafte Muskelverhärtung, welche durch Überanstrengung hervorgerufen wird, diese kommt durch anstrengende Haltearbeit der Muskulatur zustande.

Wieder ein Beispiel zum Selbermachen (oder zumindest um darüber nachzudenken) – diese Übung kann auch auf das Pferd übertragen werden:
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Pferde leiden still!

Pferde sind Fluchttiere und auch wenn sie domestiziert sind, bleiben die Verhaltensweisen immer gleich. Die Tiere haben also gelernt, sich bei Unwohlsein, Schmerzen oä nicht schreiend oder wehklagend in eine Ecke zu legen und auf sich aufmerksam zu machen, sie leiden still vor sich hin. Dies ist auch mit ein Grund, warum viele denken, man könne mit Pferden so viel machen (Rollkur, scharfe Gebisse, Prügelstrafe, etc), das Tier „sagt“ ja nichts – es hat keinen Schmerzlaut! Pferde lassen sich daher beliebig verbiegen und misshandeln. Im schlimmsten Fall bocken sie und werden dann als Problempferde abgestempelt.

Ich möchte euch heute von einem Pferd berichten, was wahrscheinlich schlimme Schmerzen hatte, aber das Problem nicht erkannt wurde. Die Veröffentlichung der Geschichte wurde mit der Pferdebesitzerin abgesprochen und war ausdrücklich erwünscht! Pferde leiden still! weiterlesen