Das Video zeigt die Kontrolle der kapillaren Rückfüllzeit, ein klinischer Test zum Kreislaufzustand.
An sehr warmen Tagen sollte das Wohl des Pferdes immer an erster Stelle stehen.
Während viele Menschen sommerliche Temperaturen genießen, sind Pferde deutlich besser an die kühle Witterung angepasst.
Die Wohlfühltemperatur von Pferden liegt zwischen 5 und 15 °C.
Von 20 bis 25 °C steigt die Belastung für den Organismus des Pferdes deutlich an. Um die Körpertemperatur konstant zu halten, muss es erheblich mehr Wärme über Schwitzen und Atmung abgeben. Gleichzeitig gehen große Mengen Wasser und Elektrolyte verloren.
Ab 30 °C nimmt die Belastung noch mehr zu und es kann zu Gangunsicherheiten, Apathie, Schwäche und auch zu einem Hitzeschlag mit folgendem Zusammenbruch kommen.
Deshalb gilt: Manchmal ist es die bessere Entscheidung, dem Pferd einen Ruhetag zu gönnen.
Doch Trainingspause bedeutet keineswegs Stillstand:
Wer etwas für sein Körpergefühl tun möchte, findet im Schaukeln eine überraschend effektive Alternative. Was zunächst nach Kindheitserinnerung klingt, ist biomechanisch betrachtet ein funktionelles Ganzkörpertraining, welches viele Fähigkeiten fördert, die im Training entscheidend sind – ganz ohne das Pferd körperlich zu belasten.
