Belastung bezeichnet die körperlichen und seelischen Anforderungen, denen ein Lebewesen ausgesetzt ist. Dazu gehören beispielsweise Training, Arbeit, hohe Geschwindigkeiten, Sprünge, häufige Wiederholungen, das Tragen von (zusätzlichem) Gewicht, Stress, Angst usw..
Belastbarkeit beschreibt dagegen, wie gut der Körper bzw. die Psyche diese Anforderungen bewältigen kann.
Wichtig ist, dass die Belastung nicht dauerhaft höher sein sollte, als die Belastbarkeit. Das klingt theoretisch logisch, wird aber in der Praxis leider oft missachtet.
Training soll den Körper stärker, leistungsfähiger und belastbarer machen. Bewegung und gezielte Belastung setzen Reize, auf die sich der Körper anpassen kann. Muskeln werden kräftiger, die Ausdauer verbessert sich und auch die Weichteile (Sehnen und Bänder) verändern sich positiv – entsprechend der Belastung. Wird der Körper und oder die Psyche stärker belastet, als es diese verkraften und die Zeit für die Regenerierung fehlt, kann aus einem sinnvollen Trainingsreiz eine Überlastung werden. Auch ein symmetrisches Training (15 Minuten pro Muskelgruppe oder pro Seite) können bspw. den Körper einseitig überlasten, wenn eine Seite durch eine Erkrankung (muskuläre Dysbalance, Arthrose, etc.) nicht so belastbar ist, wie die gesunde Seite. Bei der Psyche sieht es ähnlich aus, wenn in einer Nacht nicht gut geschlafen wurde, ist man morgens evtl. schon gereizt und kann denn Stress auf der Arbeit nicht so gut verkraften wie sonst. Es ist ein Rattenschwanz, welcher immer wieder neu bewertet werden muss.
Belastung und Belastbarkeit – was dies für den Körper bedeutet weiterlesenDeshalb hinterfrage dich selbst, bei der Arbeit, beim Training, beim Umgang mit anderen Lebewesen: wie ist das aktuelle Verhältnis von Belastung und Belastbarkeit und passe dein Handeln darauf an.
